Der Austritt

Mir ist bewußt, daß dieser Titel durchaus mißverstanden werden kann, denn es geht mir nicht um den Austritt aus dem rechten Lager per se, sondern um eine innere Neuorientierung. Der Wahnsinn, der sich draußen, im Internet, den Medien usw. widerspiegelt, ist nicht mehr in Worte zu fassen – gerade in bezug auf Corona und die Tötung des afroamerikanischen Kriminellen George Floyd. Gerade letzterer Fall zeigt, wie abgebrüht und besonders überschlagend Menschenmassen sein können. Corona ist nun mehr oder weniger von gestern und niemanden interessiert es, wieviele bei diesen Großdemos wohl mit Covid-19 infiziert wurden bzw. werden. Hier steht aber wieder einmal die Moral über der Pandemie. Gewiß wird es morgen oder übermorgen den nächsten großen Rummel geben. Da kann man dann nochmal so tun, als sei man eine zivile Gesellschaft, die sich für die Schwachen einsetzt, und alle sind moralisch – ganz unironisch – befriedigt.

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Zwischen den Stühlen

Die Stimmung rund um die Causa Corona scheint kontinuierlich weiter zu kippen. Eigentlich ist dies die Stunde für die AfD, sich an der Front der Proteste gegen den Corona-Lockdown zu beteiligen. Stattdessen sahen ein paar gewisse Individuen die Stunde gekommen, sich eines Kollegen des ehemaligen rechten Flügels zu entledigen: Andreas Kalbitz.

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Von der Ratlosigkeit

Die Ratlosigkeit scheint eines der Gefühle zu sein, die für den Menschen nur schwer zu ertragen sind. Es fühlt sich an, als betrete man einen Wald, den man noch nie beschritten hat. Dieser Wald hat keine vorgefertigten Pfade, die man begehen kann, um sein Ende zu erreichen. Es ist, als würde man das Rad neu erfinden müssen. Dieses Gefühl kann einen Menschen entweder erdrosseln oder zu Höchstleistungen anspornen. Es scheint also eine Sache der subjektiven Interpretation zu sein.

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Von der Unbedeutsamkeit

Der Mensch fühlt sich genau in jenen Momenten am lebendigsten, in denen er wissend um seine eigene Selbstwirksamkeit ist. Dieses Wirken kann auch so klein sein, daß es lediglich einen einzigen Menschen bewegt. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen – er braucht sie gewissermaßen wie die Luft zum Atmen. Was passiert nun aber, wenn der Mensch dem plötzlich freigesprochen wird; wenn sein Wirken dem eines Sängers in seiner Gesangskabine gleicht, der er nicht entkommen kann und dessen CDs sich auch nicht verkaufen? Er wird es spüren: dieses tiefe schwarze Loch, was sich gefühlt mit nichts füllen läßt. Temporär vermag man es mit Konsum zu versiegeln. Dies aber nur für kurze Zeit.

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Von den Duckmäusen

Neben den Kräften, welche wir in unserem Flügel als Bereicherung empfinden; finden wir auch jene vor, die uns nur als ein Steigbügelhalter für die eigene Karriere mißverstehen. In seinem kaplaken, »Konservativenbeschimpfung«, griff der Autor Manfred Kleine-Hartlage genau jenes Thema auf. Selbstverständlich geben sie sich genauso fleißig, den Mainstream zu kritisieren – fallen aber genau dann einem in den Rücken, wenn Rückendeckung gefragt ist.

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Von der Muße

Die derzeitige Krise verlangt uns auf Grund von Kontakt- bis hin Ausgangssperren einiges ab. Dieser Beitrag soll dem ein oder anderen Tipps geben, wie die jetzige Zeit optimal nutzbar ist, und dies frei von jeder Hysterie und gestärkt in sich selbst. Dieser Beitrag richtet sich sowohl an jene Menschen, welche alleine in ihrem Heimbüro, wie auch an diejenigen, welche nun die Zeit mit ihrer Familie ausharren müssen.

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Vom glücklichen Leben

Ein glückliches Leben zu führen und erfüllt Mutter Erde hinter sich zu lassen eines Tages scheint zu Recht vielen Menschen ein Bedürfnis zu sein. Warum dann aber benehmen sich heute viele so, als würden sie unendlich leben? Sie verdrängen den Gedanken an einen sich bald herannahenden Tod in das hinterste Hinterstübchen, wo sie diesen Gedanken nicht sehen ja gar nicht erst den damit gekoppelten Schmerz ertragen müssen. Den Schmerz vielleicht des Verlustes eines geliebten Familienmitgliedes, vielleicht eines Freundes, der in der Mitte einer Clique fehlt. All dies erzeugt wahrlich Schmerz und lädt zum Traurigsein ein. Wie schaffte es aber ein Marc Aurel, einst ein Kaiser Roms und stoischer Philosoph, nach den Toden seiner geliebten Frau, Faustina, wie auch viele seiner Kinder keine Träne zu vergießen? Er nahm seiner Zeit, was die Götter ihm gaben und lebte stets in dem Bewußtsein, daß alles auf Erden endlich ist wie auch er selbst.

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Von den 4 Primärtugenden

Tugenden: Sie prägen sowohl die religiösen als auch philosophischen Schriften, rund um den Globus, in nur jeder erdenklichen Sprache. Die Konzepte und Sammlungen sind dabei so vielseitig, daß alle in ein Leben zu implementieren schier einem Dingen der Unmöglichkeit gleicht. Von diesem Standpunkte aus betrachtet, wird meine Wenigkeit sich auf vier ihrer beschränken: den sogenannten Primärtugenden der Weisheit, der Gerechtigkeit, der Mäßigung und der Tapferkeit der stoischen Philosophie.

Der Begründer der Stoa, Zenon von Kition, fügte zur Deklaration der Grundtugenden noch hinzu, daß eine zu erlernen sei, und man sie dann alle beherrschen würde.

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